Studium

Ein fester Termin in meinem Terminkalender, den ich mir seit Jahren Monate im Voraus blocke, ist das Sommerfest meines guten alten Fachbereichs. Das ist nicht nur irgendein Sommerfest sondern wirklich eine Institution für Germersheimer Studenten, Dozenten, Professoren und Alumni. Heutige Dozenten und Profs, die bereits selbst am FTSK (bzw. damals noch FASK bzw. FAS) studiert haben, treffen dort seit 20, 30 oder gar 40 Jahren ihre alten Mitstudenten, tauschen sich aus, lamentieren auch mal, erfreuen sich lachend an alten Erinnerungen. Das Sommerfest ist ein riesengroßes Klassentreffen aller Abschlussjahrgänge und immer wieder das Jahreshighlight am Fachbereich. Continue reading Klassentreffen

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Bereits vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle mein Dissertationsprojekt vorgestellt. Mein Status als Doktorand (wenn auch nicht aktiv an der Uni) erlaubt es mir, auch nach meinem eigentlichen Studium weiterhin als Student eingeschrieben zu sein. Darüber bin ich, gerade wenn es um Diss-Recherchen und damit verbundene Theaterkarten und die steuerliche Absetzbarkeit von Büchern geht, oft sehr froh.

Vor einiger Zeit bekam ich, wie jeden März bzw. September, Post meiner Uni. Darin befanden sich wie gewohnt die Semesterbescheinigungen fürs nächste Semester. Normalerweise trenne ich den Studentenausweis aus diesem Bogen, packe ihn in mein Portemonnaie, hefte den restlichen Bogen dann ab und schaue ihn mir nicht mehr groß an. Diesmal habe ich ihn mir angeschaut und bin vor allem über eine Zahl gestolpert, über die ich bisher noch nicht aktiv nachgedacht hatte. Die Zahl 14 hinter dem Wörtchen Hochschulsemester, was im zweiten Moment natürlich nicht verwunderlich ist, immerhin begann mein Studium tatsächlich vor sieben Jahren, im Oktober 2007. Im ersten Moment kam mir die Zahl 14 trotzdem gigantisch vor, denn die Zeit, die in der Zwischenzeit vergangen ist, fühlt sich nach allem an, aber nicht nach 14 Semestern. Continue reading Das Studium am FTSK Germersheim

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Vor einigen Wochen machte eine aktuelle Studie in den deutschen Medien mächtig Wirbel, die behauptete, dass die Deutschen in einer Disziplin, in der sich eine stetig wachsende Gruppe Mitbürger für professionell erachtet, im internationalen Vergleich hinterherhinken: Englisch! An dieser Stelle frage ich mich, was der größere Aufreger ist: Die Tatsache, dass Deutschland (mal wieder) schlecht in einer Bildungsstudie wegkommt oder dass ein nicht unwesentlicher Anteil der Deutschen behauptet, fließend oder gar verhandlungssicher Englisch zu sprechen, ohne überhaupt ein ‚th‘ korrekt aussprechen zu können. Wir haben es ja 8 Jahre in der Schule gelernt! Continue reading Die Sache mit den Englischkenntnissen

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